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Roland Kienzl beim Ironman 70.3 Budapest

Kienzl Roland beim 70.3 Budapest

Der Ironman 70.3 Budapest wurde dieses Jahr zum zweiten Mal ausgetragen. War nach der ersten Austragung als zweitbester 70.3 Ironman Europas bewertet worden. Wenn man die Ironman Veranstaltungen in Österreich kennt, kann Budapest vom organisatorischen Umfeld nicht ganz mithalten. Trotzdem würde ich den Wettkampf weiterempfehlen alleine schon wegen der eindrucksvollen historischen Wettkampfstätte.

Wettkampf mit gesundheitlichen schwierigen Vorzeichen.

Zwei Wochen vor dem Wettkampf schnappte ich mir eine Mandelentzündung auf. War dann mit Fieber im Bett gefesselt und musste 10 Tage Antibiotikum nehmen und es war somit fraglich ob ich starten kann. Also fuhr ich mal noch nicht wissend ob nur als Zuschauer oder doch als Athlet am Donnerstag früh nach Budapest. Am Donnerstag fuhr ich dann noch die Rennstrecke ab und hatte eigentlich ein körperlich gutes Gefühl. Am Freitagmorgen beim letzten Einlaufen für den Wettkampf spürte ich dann schon wieder Halskratzen.  Aber nach dem Motto „ net gescheit aber Wettkampf ist trotzdem geil“, traf ich die Entscheidung trotzdem zu starten mit der Prämisse nicht zu übertreiben und nicht ans Leistungslimit zu gehen.

Am Samstag um 10:05 in der 7. Startwelle ging es für mich dann los. Schwimmen in einem künstlichen Seitenarm der Donau. Die Schwimmstrecke hatte die Form eines L. Die erste Boje kurz nach dem Start brachte somit viel Gedränge und reichlich unfreiwilligen Körperkontakt mitsich. Was sich leider über die ganze Schwimmstrecke  nicht änderte. So viel Wasser wie bei diesem Wettkampf hab ich noch nie geschluckt und so viele Schläge einstrecken und austeilen musste ich bis dahin auch noch nicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit stieg ich dann um 10:47 aus dem Wasser.

Die Radstrecke verläuft großteils flach entlang der Donau und als einzigen Anstieg hat man den Aufstieg zum Buda Royal Palace mit Anfahrt über die wunderschöne Kettenbrücke und retour über den Buda Castle Tunnel (Alagút). Die Radstrecke hat 2 Runden und verläuft mitten in der Stadt, wodurch es zwischendurch sehr verwinkelt wird, es enge Richtungswechsel gibt und einige 180° Wenden zu absolvieren sind. In der Innenstadt sind dann noch Abschnitte mit Straßenbahnschienen (wurden aber sehr gut abgedeckt) und Kopfsteinpflaster zu finden. Die Straßenqualität ist mit österreichischen Straßen nicht zu vergleichen. Sehr viele Schlaglöcher (wurden vom Veranstalter aber mit roter Farbe besprüht) und Asphaltaufwölbungen. So viele Athleten reifenwechseln habe ich noch bei keinem Wettkampf gesehen. Bei der Abfahrt vom höchsten Punkt dem Buda Royal Palace wurde man auch gut durchgeschüttelt, durch die teilweise sehr geflickte Asphaltoberfläche und die Bremshügel. Die Strecke ist super flach, mit nur 140m Höhenunterschied, was schnelle Radzeiten verspricht. Am Wettkampftag war es doch etwas windig, was man dann entlang der Donau auch schön in den Beinen gespürt hat. Beim Radfahren war aber am herausforderndsten die Konzentration zu halten. Aufgrund der vielen Athleten am Rundkurs mit unterschiedlichsten Geschwindigkeiten und der teilweise schlechten Straßenbedingungen musste man den Weg vor sich immer gut im Auge behalten. Die Anspannung im Nacken war nach den 90 Kilometern deutlich spürbar.

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Die Laufstrecke besteht abschließend aus 4 Runden. Die Laufstrecke verläuft wiederum entlang der Donau und hat die Wende bei der Liberty Bridge. Richtung Liberty Bridge ist die Laufstrecke teilweise leicht ansteigend aber ansonsten auch total flach. Auf der Laufstrecke ist man voll der Sonne ausgesetzt. Es gibt keinen Bereich außer einer kleinen Unterführung wo m

an Schatten hat. Somit bei hohen Temperaturen eine kleine Herausforderung. Konnte aber meine angestrebte Laufpace von 5:30 bis zum Enden halten. Hielt mich diesmal bei den Labestationen etwas länger auf, um genügend Flüssigkeit zu mir zu nehmen, was dann auch zu einem Boxenstopp führte. Zieleinlauf ist dann im Kopaszi gát Park. Dort befindet sich auch das komplette Ironman Zentrum mit Expo und Wechselzone. Nach 5 Stunden und 28 Minuten habe ich es dann doch ins Ziel geschafft. Überglücklich die Ziellinie trotz der Umstände gesund überschritten zu haben.  Eine weitere Triathlon- Erfahrung die ich nicht missen möchte. Viszonthallásra Budapest! Köszönöm!

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